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Rechner-Support » Hardware im Computer » Mainboards und Prozessoren » Prozessoren » Intel » Intel produziert erste 45-nm-Chips » Hallo Gast [Anmelden|Registrieren]
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Zum Ende der Seite springen Intel produziert erste 45-nm-Chips
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HCL   Zeige HCL auf Karte HCL ist männlich
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Dabei seit: 01.01.2006
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Intel produziert erste 45-nm-Chips Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Intel produziert erste 45-nm-Chips

Anfang Januar hat Intels Prozessentwicklungs-Labor in Hillsboro/Oregon erste funktionierende Testchips im 45-nm-Prozess (P1266) fertig gestellt. Dies berichtete Intels Entwicklungsleiter Mark Bohr in einer Telefonkonferenz. Der wichtigste Teil des auf 300-mm-Wafer gefertigten "Shuttle"-Testchips ist ein SRAM mit über einer Milliarde Transistoren und der Kapazität von 153 MBit, dessen Zellen mit 0,346 ¼m2 nur noch halb so groß sind wie die im aktuellen 65-nm-Prozess (P1264).

Das Marschziel, bedeutende Verbesserungen der Leistungsfähigkeit und des Stromverbrauchs von CPUs im Vergleich zur erst vor ein paar Monaten angelaufenen 65-nm-Serienproduktion zu erreichen, ist deutlich zu erkennen: Je nach Konstruktionsziel können die Chip-Designer mit der neuen Prozesstechnik entweder die Schaltgeschwindigkeit der Transistoren um über 20 Prozent steigern oder die Verluste durch Leckströme um den Faktor 5 senken. Der aktive Energiebedarf zum Umschalten der Transistoren falle um mehr als 30 Prozent, prognostizierte Bohr.

Neben SRAMs hat Intel auf dem insgesamt über 600 mm2 großen Testchip auch PROMs, High Speed Register Files, I/O-Schaltkreise, PLLs und diverse diskrete Strukturen aufgebracht. Damit seien wesentliche Vorarbeiten für die Integration in 45-nm-CPUs geleistet, erklärte Bohr. Wichtige Produktions- und Testparameter ließen sich auch nahtlos auf die Fertigung der Logikschaltungen übernehmen. Unter anderem erhalte Intel durch diese Testobjekte sichere Daten über Leistungsfähigkeit, Zuverlässigkeit und Fertigungsausbeute des Herstellprozesses.

"Kein anderes Unternehmen ist beim 45-nm-Prozess so weit wie wir, warf sich Bohr, Senior Fellow aus Intels Oregoner Forschungsstätte, in die Brust. CPUs aus dieser Produktion werden Chips aus den derzeit modernsten 65-nm-Fabriken (von denen Intel gerade erst die zweite in Betrieb genommen hat) bei der Transistordichte um rund das Doppelte übertreffen, verhieß Bohr.

Aufgrund dieses Meilensteins glaubt sich Intel in der Lage, ab der zweiten Jahreshälfte 2007 Prozessoren in der neuen Fertigungstechnik herstellen zu können. Das entspricht der Tradition, denn bislang lag bei neuen Prozesstechniken von der Fertigung der ersten Testchips bis zur Aufnahme der CPU-Produktion immer ein Zeitraum von etwa eineinhalb Jahren. So stellte Mark Bohr die 65-nm-Technik im November 2003 vor.

Mit welchen Kniffen und Techniken die Tüftler in Hillsboro die neue Produktionstechnik so weit gebracht haben, dazu hüllt sich Intel derzeit noch weitgehend in Schweigen. Klar ist nur, dass weiterhin 193-nm-Lithographie verwendet wird (den ursprünglichen Plan zum Umstieg auf 154 nm hatte Intel vor zwei Jahren verworfen). Auch die von IBM und AMD verwendete SOI-Technik kommt laut Bohr weiterhin nicht zum Einsatz, es bleibt beim "Bulk silicon". Er machte aber keine Angaben dazu, ob bei der Formation der Transistoren etwa neue Materialen angewandt werden. Experten bezweifeln dies eher.

Als sicher gilt aber, dass erneut "gestrecktes Silizium" (strained silicon) eingesetzt wird, um die Beweglichkeit der Ladungsträger zu erhöhen. Diese Technik, bei der die Abstände im Elektronengitter des Silizium durch Kontakt mit einer Silizium-Germanium-Schicht geringfügig vergrößert werden, wird schon im 65-nm-Prozess verwendet. Sie erlaubt höhere Schaltgeschwindigkeiten, ohne ganz neue Materialarten einzubringen oder die physischen Dimensionen der Gatter wesentlich zu verändern (beides bringt beispielsweise Unsicherheiten im Leckstrom-Verhalten mit sich).

Die vor wenigen Tagen fabrizierten SRAMs sind mit einer Chipfläche von 119 mm2 geringfügig größer als vergleichbare Testvehikel vorangegangener Produktionsgenerationen. Die ersten SRAMs in 65-nm-Technik zeigte der heutige Intel-Chef Otellini auf dem Herbst-IDF 2003. Sie verfügten über 70 MBit Kapazität und maßen 110 mm2. Die 90-nm-Muster vom Februar 2002 speicherten 50 MBit und waren 109 mm2 groß.

Wie schon bei der aktuellen 65-nm-Produktion werden auch die ersten 45-nm-Serienprodukte aus Intels D1D-Fabrik in Hillsboro kommen. Danach sollen die derzeit in Vorbereitung befindlichen Fab 32 in Arizona und Fab 28 in Israel starten. Über die 45-nm-Prozessoren hinaus bastelt Intel auch schon an der darauf folgenden Generation. Die Prozesstechnik für eine 32-nm-Herstellung sei in Entwicklung, erklärte Bohr. Ab der zweiten Jahreshälfte 2009 rechnet er mit der Serienreife.

Quelle: heise online



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25.01.2006 18:09 HCL ist offline Beiträge von HCL suchen Nehmen Sie HCL in Ihre Freundesliste auf Fügen Sie HCL in Ihre Kontaktliste ein

robert robert ist männlich
Kaiser


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Dabei seit: 02.01.2006
Beiträge: 1.083
Dieser User hat sich mal bedankt CPU: Intel Core 2 Duo E6400 2,13 @ 3.2Ghz

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Zitat:
Intel hat einen wichtigen Meilenstein in der Entwicklung der nächsten Generation seiner Halbleiterfertigung erreicht. Intel ist es als nach eigenen Angaben vermutlich erstem Unternehmen gelungen, voll funktionsfähige 153-Mbit-SRAM-Chips unter Verwendung der 45-nm-Prozesstechnologie anzufertigen.

Für Intel bedeutet dieser Erfolg, dass sich das Unternehmen auf dem richtigen Weg zur Herstellung von Chips mit der 45-nm-Herstellungstechnik auf 300-mm-Wafern in 2007 befindet.

Mit Intels 45-nm-Herstellungsprozess sollen sich Chips anfertigen lassen, die eine fünffach geringere Verlustleistung als heutige Chips aufweisen. Der 45-nm-SRAM-Chip verfügt über mehr als 1 Milliarde Transistoren. Obwohl nicht angedacht ist, SRAM als Produkt zu vermarkten, lässt sich mit solchen Chips vor dem Produktionsstart von Prozessoren und anderer Logikchips auf Basis des 45-nm-Fertigungsprozesses die technische Kapazität, der Ertrag aus dem Verfahren sowie die Zuverlässigkeit der Chips zeigen.

Zusätzlich zu den Fertigungsressourcen der D1D-Fabrik in Oregon, wo die 45-nm-Entwicklung bei Intel bereits im Gange ist, kündigte die Firma mit der Fab 32 in Arizona sowie der Fab 28 in Israel zwei weitere Fabriken für die Herstellung von Chips unter Verwendung der 45-nm-Fertigungstechnologie an. Diese befinden sich derzeit im Aufbau. Zum Thema 45nm-Fertigung hat Intel ein Interview mit Mark Bohr, Senior Fellow, veröffentlicht:

Bill Holt, Vice President der Intel Technology and Manufacturing Group:
Wir sind nicht nur das erste Unternehmen, das die 65-nm-Herstellungstechnologie in der Massenproduktion eingesetzt hat, sondern können auch als erstes Unternehmen funktionsfähige 45-nm-Chips präsentieren. Das zeigt sehr deutlich die Vorreiterstellung von Intel in der Chipherstellung. Intel blickt auf eine lange Tradition zurück, technologische Innovationssprünge in für Anwender konkret spürbare Vorteile umzusetzen. Unsere 45-nm-Technologie wird die Grundlage für PCs mit höherer Leistung pro Watt bilden, die Nutzung und Bedienerfreundlichkeit deutlich verbessern.


Quelle: Computerbase

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26.01.2006 16:14 robert ist offline E-Mail an robert senden Beiträge von robert suchen Nehmen Sie robert in Ihre Freundesliste auf Fügen Sie robert in Ihre Kontaktliste ein MSN Passport-Profil von robert anzeigen
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