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Der Windows-Nachfolger |
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Blacky[R-S.com]
.. ähh, bitte was ?

Dabei seit: 13.02.2006
Beiträge: 7.361
Dieser User hat sich mal bedankt
CPU: Core2Duo E8200
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| Zitat: |
Aufgedunsen, träge, unzuverlässig: Microsoft Windows kommt in die Jahre. Höchste Zeit, Windows aus dem Fenster zu werfen und den Desktop für neue Ideen frei zu machen. Midori lautet der Codename des möglichen Nachfolgers. Jetzt sind erste Details durchgesickert.
Nach über 22 Jahren Windows bereitet Microsoft das Ende der Windows-Ära (XP/Vista/7/8) vor. Höchste Zeit: Internet und Browser ersetzen zunehmend die Aufgaben von Betriebssystem und lokalen Anwendungen. Außerdem muss Dampfschiff Windows seine Altlasten über Bord werfen und schlanker ... |
Den kompletten Bericht gibt es auf Dieser Link wird erst nach der Registrierung angezeigt.
Also ich weis zwar nicht was Ihr davon haltet, aber ich bin mit meinem XP zufrieden !
Es macht das was ich will, meistens zumindest
Bei Vista scheiden sich die Geister, entweder man liebt es oder man hasst es, ich gehöre da zur zweiten Gruppe.
Dieses Betriebssystem mit all seinen Vorteilen bietet im Umkehrschluß auch genügend Nachteile, Grund genug für mich es von der Platte zu putzen.
Na los Microsoft, bastelt doch mal ein Betriebssystem wo alle sagen > das hat was, das kann was, das nutze ich !
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GOTT muss dumme Menschen lieben, oder warum macht er so viele davon ?!?
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09.08.2008 13:00 |
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smalltalk
Desktop des Monats Oktober 2007

Dabei seit: 29.03.2007
Beiträge: 632
Dieser User hat sich mal bedankt
CPU: Celeron 2.6GHz
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Wenn ich mir den Artikel so ansehe, scheint es nur ein Forschungsprojekt zu sein.
Neue Erkenntnisse über Möglichkeiten sammeln und parallel dazu einige mehr oder weniger sinnvolle Patente anmelden.
Um Windows oder seine Nachfolger wird sich in den nächsten 10-15 Jahren keiner Gedanken machen müssen.
Und ich habe persönlich auch kein Problem damit, nicht mit dem neuesten Micro-Kernel arbeiten zu müssen.
Zum Artikel:
Der Artikel zeigt zwar die Vorteile auf, die durch die "neuen" Konzepte entstehen, die Argumente sind allerdings an den Haaren herbeigezogen.
Beispiel: Unabhängigkeit von Hardware und System
Der Autor schreibt, das ein falscher Treiber häufig dafür sorgt, das eine Softwarekomponente nicht läuft - häufiger stört allerdings unter XP andere Software wie Trojaner, ominöse Firewall mit Virenscanner, ... .
Das wird mit einem Hypervisor auch nicht besser. Wenn aber, um sich dem Autor anzunähern, der Audio-Treiber des Hypervisors fehlerhaft ist und selbiger nicht richtig arbeitet, wird trotz des tollen Konzeptes kein Ton aus der Soundkarte kommen. Und Audacity wird beim Aufnehmen auch nur eine lange Linie anzeigen, wenn Line-In nicht funktioniert.
Wenn der Treiber so fehlerhaft ist, dass die unterste Schicht nicht startet, wird das der Darüberliegenden auch nicht weiterhelfen.
Nebenbei: die Software ist heute schon von der Hardware unabhängig: Dem Spiel XY ist es völlig gleichgültig ob es sich um eine Intel, ATI, NVidia Karte handelt, solange alle benötigten Funktionen vorhanden sind. Auf die wird über eine Zwischenschicht zugegriffen : DX oder OpenGL.
Meiner Texverarbeitung ist der Drucker auch ziemlich wurscht, solange er DIN-A4 unterstützt. Um die Ansteuerung kümmert sich eine API.
Lediglich das Wechseln auf eine neue Hardware wird einfacher. Das ist aber auch bei einem monolithischen System wie Linux (Konzept über 30 Jahre alt) mit seinen Modulen bereits jetzt schon möglich. Und wäre, wenn sich Microsoft ein wenig anstengen würde, auch mit Windows einfach möglich - bis auf vielleicht die Übertragung auf ein Handy - da hilft ein Hypervisor auch nicht weiter, wenn die alte Bildschirmauflösung auf 1600x1024 stand ... .
Beispiel Grid-Computing:
Der Autor versucht schön zu zeigen, wie über Grid Computing auch ein Minirechner zu höchster Leistung fähig ist.
Wenn ich höchste Leistung auf meinem Mini-Computer haben will (für 99,9 % aller Anwendungsfälle dürfte die Rechnenleistung allerdings ausreichen) logge ich mich über ein VPN-Netzwerk auf den von mir kontrollierten Rechner ein, und lasse diesen rechnen. Danach hole ich mir die Daten wieder ab. Kommt das häufiger vor, so automatisiere ich den Kram und gut ist.
Die Kontrolle habe ich, und für jedes MegaFlop brauche ich nicht extra zu zahlen.
Ich stelle mir das Betriebsystem der Zukunft nach MS so vor:
Lieber Anwender,
Windows hat festgestellt, das Ihr Rechner seit 1 Sekunde auf 100% Systemauslastung läuft [Anm: Rechner haben nur noch 2-3 MHz]
Der nächstgelegene Rechner mit freier Kapazität liegt bei der NSA. Wollen Sie die Geschäftunterlagen dort berechnen lassen ?
Hinweis: damit das Umschalten schneller geht und sie mehr Platz auf Ihren eingebauten 2 MB Datenspeicher haben [Anm: mehr macht ja in Zukunft keinen Sinn] haben wir die Daten bereits dorthin verschoben.
Datenschutzhinweise: unsere Geschäftpartner haben sich verpflichtet die bei ihnen zu berechnenden Dokumente nicht einzusehen ...
PS: im Unternehmensbereich machen einige Konzepte wie Hypervisor durchaus Sinn, aber nur in erster Linie zur Virtualisierung von Servern.
Verteiltes Rechnen macht auch eingeschränkt in einem Firmennetz Sinn , sofern dadurch das Netzwerk übermäßig belastet wird. Für Informatiker ist das natürlich der Traum: die ganze Firmensoftware muss neu geschrieben werden, um in den Genuss von verteiltem Rechnen zu kommen ...
__________________ A programmer is just a tool which converts caffeine into code
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von smalltalk: 09.08.2008 17:11.
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09.08.2008 17:06 |
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Blacky[R-S.com]
.. ähh, bitte was ?

Dabei seit: 13.02.2006
Beiträge: 7.361
Dieser User hat sich mal bedankt
CPU: Core2Duo E8200
Themenstarter
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Aber was hat der Anwender zu Hause davon ?
Kann ich mir nicht vorstellen das die User da mitspielen, zuviel an Daten hat keiner im privaten zu berechnen.
Der Anwender will doch nur eins > alles zusammenstöpseln > einschalten > läuft
Das Ganze dann in einem hinnehmbaren Tempo und störungsfrei.
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GOTT muss dumme Menschen lieben, oder warum macht er so viele davon ?!?
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09.08.2008 17:26 |
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smalltalk
Desktop des Monats Oktober 2007

Dabei seit: 29.03.2007
Beiträge: 632
Dieser User hat sich mal bedankt
CPU: Celeron 2.6GHz
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| Zitat: |
Original von Blacky[R-S.com]
Aber was hat der Anwender zu Hause davon ?
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nichts !
Die Technik ist für Heimanwender etwas overkill. Sollte MS sowas umsetzen, wäre das nach Windows 1.0, Windows ME und Windows Vista der nächste GAU.
Vor allem: die Festplatten, der Arbeitspeicher und die CPU-Leistung werden größer bei sinkenden Preisen. Wenn jeder bald seinen Supercomputer mit 10 GB Festplatte, 16 GB RAM und 8 Prozessorkernen unter seinem Schreibtisch stehen hat (ca. 4-5 Jahre oder nie) braucht der Heimanwender kein verteiltes Rechnen auf fremden Rechnern.
Wenn ich meinen P-III mit 700 MHz zum Hauptrechner machen würde, wäre ein solches System, so es auf der Hardware läuft, schon recht praktisch.
__________________ A programmer is just a tool which converts caffeine into code
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09.08.2008 18:45 |
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TJay[R-S.com]
Nervensäge
Dabei seit: 11.10.2006
Beiträge: 1.006
Dieser User hat sich mal bedankt
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Persönlich wünsche ich was modulares.
Apache Webserver ist sowas. html Seiten ausliefern kann der. Für php, perl, asp und weiteren Funktionen braucht es ein Modul, das dem Apache sagt wie das geht.
In Windows sollte es auch so sein:
Grafische Oberfläche?
Wenn ja knallbunt? Animiert? usw.
Mediaplayer? Sicherheitsprogramme? M$blahsülzprogramm? ... lange Liste von M$ Programmen, die schon seit Jahren von Drittanbiertools wesentlich besser erledigt werden.
ZZT. ist es weitestgehend noch so, dass man die M$ Betriebssystemzugaben trotzdem an der Backe hat. (IE , Notepad & Explorer statt FF , Notepad++ & Dateimanager)
Ich wünsch mir ein Windows, bei dem ich bestimme wie es was macht.
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11.08.2008 17:56 |
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