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Doppelsieg für Ferrari, Hamilton ohne WM-Punkte |
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TrAnCeLuDa[R-S.com]
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| Doppelsieg für Ferrari, Hamilton ohne WM-Punkte |
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| Zitat: |
Felipe Massa hat das dritten Saisonrennen vor Kimi Räikkönen gewonnen, der damit die Führung der WM-Fahrer-Wertung übernommen hat. Für McLaren-Mercedes und Lewis Hamilton war das Rennen ein "komplettes Desaster". Einen sehr guten Eindruck hinterließ BMW-Sauber, obwohl das Team erneut nicht gewinnen konnte.
Ein Kavalierstart von Felipe Massa, ein Trick von Kimi Räikkönen kurz darauf – schon war es vorbei mit der bajuwarischen Herrlichkeit. Hatte Robert Kubica beim Wüstenrennen von Bahrain BMW-Sauber die erste Pole Position der Geschichte beschert, stellten die Ferrari schnellstens die gewohnte Ordnung wieder her: Bei 29 Grad im Schatten und 37 Grad auf der Strecke von Manama setzte sich am Ende der Brasilianer Felipe Massa durch. BMW-Sauber hat hingegen auch sein 256. Rennen in der Formel 1 nicht nutzen können, um einen Sieg zu erobern.
Dabei waren die Blau-Weißen durchaus in der Lage, die Rundenzeiten von Ferrari mitzufahren, was für BMW-Motorsportdirektor Mario Theissen nicht ganz unwichtig gewesen sein dürfte: „Wir haben zwar nach dem Start schon gewusst, dass es mit dem Sieg nichts wird. Ansonsten hatten wir aber ein problemfreies Rennen.“ Ein perfektes Manöver von Nick Heidfeld gegen Mercedes-Pilot Heikki Kovalainen sollte fortan Ferraris Doppelführung eine Dauerverfolgung beider BMW-Fahrer bescheren.
Groß Druck konnten zwar weder Kubica noch Heidfeld auf die Spitze machen, doch wenigstens entschieden die beiden das interne Duell der deutschen Rennställe für sich. Schon bevor Kovalainen von Heidfeld ausgebremst worden war, hatte sich der zweite McLaren-Mercedes auf Nimmerwiedersehen ans Feldende verabschiedet. Erst war Lewis Hamilton vom dritten Platz in der Startreihe wegen Kupplungsproblemen nicht weggekommen und auf Rang zehn zurückgefallen, dann fuhr er auf den Renault des ehemaligen Weltmeisters Fernando Alonso auf, mit dem er schon in der vergangenen Saison als Teamgefährte nicht das beste Verhältnis gepflegt hatte. Resultat: kaputte Nase am Mercedes, ein Notstop und verzweifeltes Durchwursteln von Platz 18 bis auf Rang 13 am Ende.
„Das Auto war derart lädiert, das es nicht mehr konkurrenzfähig war“, sagte Mercedes-Sportchef Norbert Haug, während Hamilton sein Rennen als „komplettes Desaster“ bezeichnete. Nachdem auch Stallgenosse Kovalainen nicht aufs Podest gelangte, musste Haug den Wüstentrip als misslungen abhaken: „Heikki ist zwar die beste Runde des Rennens gefahren, aber insgesamt war das ein Sonntag zum Vergessen.“
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06.04.2008 18:29 |
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