PS3 vs. XBOX 360 - Der Vergleich
Daten:
PS3
Der Cell Broadband Engine Prozessor der PlayStation 3 erreicht eine theoretische Rechenleistung von 204,8 Giga-FLOPS, was rein rechnerisch doppelt so viele sind wie bei der von Microsoft entwickelten Xbox 360.
Die tatsächliche Nutzleistung hängt stark von der Anwendung und dem Optimierungsaufwand ab. In der Paradedisziplin, Matrizenmultiplikation mit einfacher Genauigkeit, erreicht ein Cell mit 8 SPUs tatsächlich etwa 200 GFLOPS, bei doppelter Genauigkeit reduziert sich die Performance um Faktor 14, auf etwa 14 GFLOPS.
Vergleicht man die Ergebnisse des Linpack Benchmarks, liegt der Cell mit 14,63 GFLOPS etwa gleichauf mit einem mit 3,6 GHz getakteten Intel Pentium 4.
Prozessor:
• Cell Broadband Engine Prozessor, bestehend aus:
• einem Power Processor Element (PPE, General Purpose CPU)
• sieben aktiven Synergistic Processing Elements (SPE, Stream Processing)
• einem Element Interconnect Bus (EIB, verbindet SPEs, PPE, Memory Controller und I/O-Controller untereinander)
- PPE:
• PowerPC 970 kompatibler Kern
• zweifach SMT
• Taktrate: 3,2 GHz
• L1-Cache: 32 KiB Instruktionen, 32 KiB Daten
• 512 KiB L2-Cache
• Eine VMX-Einheit
- Jedes SPE verfügt über:
• Memory Flow Controller (MFC), bestehend aus DMA-Controller, MMU und Bus-Interface
• Synergistic Processing Unit (SPU): RISC-Kern mit 128
Bit SIMD-Architektur
• 128 × 128
Bit Register-File
• 256 KiB lokaler Speicher (local store)
Eine der insgesamt acht SPEs ist deaktiviert, um die Produktionsausbeute zu erhöhen.
Eine der SPEs läuft in einem speziellen Modus unter Kontrolle des Hypervisors.
Für Spiele bzw. Linux stehen daher noch 6 SPEs zur freien Verfügung.
Grafikprozessor:
• NVIDIA RSX („Reality Synthesizer“) mit 550 MHz ( basierend auf NVIDIAs GeForce-7-Reihe (G7x) )
• Vielseitig programmierbare Parallel-Floating-Point-Shader-Pipelines (etwa 100 Milliarden Shader-Operationen pro Sekunde (inkl. CPU)
• 136 Shader-Operationen pro Takt
• Keine Unifed-Shader-Einheiten
• 128
Bit Pixel-Precision (32
Bit pro RGBA-Kanal) (theoretisch, eventuell zu wenig Speicherbandbreite)
• Keine Multisample-Kantenglättung in Kombination mit FP16-Rendertargets (meist verwendet für HDRR) möglich, nur jeweils eines von beiden
• 300,2 Millionen Transistoren (in 90 nm gefertigt)
• 256 MiB GDDR3-VRAM mit 600 MHz
Arbeitsspeicher:
• 256 MiB XDR-DRAM mit 400 MHz und 5 Datenpaketen pro Takt (Dies entspricht in etwa PC3200-DDR-SDRAM)
Abspielmedien:
• 2 x Blu-ray Disc: PlayStation-3-BD-ROM, BD-Video (BD-ROM, BD-R, BD-RE)
• 8 x DVD: PlayStation2-DVD-ROM, PlayStation3-DVD-ROM, DVD-Video (DVD-ROM, DVD-R, DVD-RW, DVD+R, DVD+RW)
• 24 x CD: PlayStation1-CD-ROM, PlayStation2-CD-ROM, CD-DA,
CD-R,
CD-RW, SACD, SACD HD, DualDisc.
Schnittstellen:
• 4 ×
USB 2.0 an der Frontseite
• 1 × Ethernet (10BASE-T, 100BASE-TX, 1000BASE-T)
• 1 x W-LAN (IEEE 802.11b/g, nur beim Modell mit 60 und 80-GB Festplatte)
• Kartenleser für Memory Stick Pro, Memory Stick Pro Duo, SD-Card und CompactFlash-Karten (nur beim Modell mit 60-GB-Festplatte)
• Bluetooth 2.0 (EDR)
Controller:
• 7 x Bluetooth und/oder 4-x-USB-Anschluss
• W-LAN (PlayStation Portable) (nur beim Modell mit 60 und 80-GB Festplatte)
AV-Ausgänge (480i, 480p, 720p, 1080i, 1080p)
•
AV MULTI OUT (analog, zum Anschluss an herkömmliche TV-Geräte)
• HDMI 1.3 Ausgang
• optischer Soundausgang
XBOX 360
Custom IBM PowerPC-based CPU:
• 3 symmetrical cores at 3.2 GHz each
• 2 hardware threads per core
• 1 VMX-128 vector unit per core
• 1 MB L2 cache
CPU Game Math Performance:
• 9 billion dots per second
Custom ATI Graphics Processor:
• 500 Mnz
• 10 MB embedded DRAM
• 48-way parallel floating-point shader pipelines
• unified shader architecture
Memory:
• 512 MB GDDR3
RAM
• 700 MNz
DDR
Memory Bandwidth:
• 22.4 GB/s memory interface bus bandwidth
• 256 GB/s memory bandwidth to EDRAM
• 21.6 GB/s frontside bus
Audio:
• Mulitchannel surround sond output
• Supports 48khz 16-bit audio
• 320 independent decompression channels
• 32
Bit processing
• 256+ audio channels
Sonstiges:
• Unterstützung von DVD-Video, DVD-Rom, DVD-R/RW, CD-DA, CD-Rom,
CD-R,
CD-RW, WMA
CD,
MP3 CD, JPEG photo
CD
• 3
USB 2.0 Ports
• Support für bis zu 4 kabellose Controller
• Optionale 20GB Festplatte
• Wi-Fi ready
• Austauschbares Faceplate um Konsole individuell anzupassen
Funktionen/Perepherie:
PS3
Der Sixaxis-Controller der PlayStation 3 entspricht optisch zwar weitgehend dem Controller der PS 2, ist aber eine Neuentwicklung ohne die bisher bekannte, zuschaltbare „Rüttel“-Funktion und ohne feste Verkabelung. Die Verbindung zur Konsole erfolgt nun drahtlos über Bluetooth. Die dafür benötigte Energie wird einem Akku entnommen, der über ein USB-Kabel von der Konsole aus aufgeladen werden kann.
Neben den vom Vorgänger-Controller DualShock bekannten Analogsteuertasten und Joysticks steht zur Spielesteuerung ein Sensor zur Verfügung, der Bewegungen des Controllers über alle Achsen registriert und als Steuerdaten an die Konsole überträgt.
Bis zu sieben solcher Controller können für eine Konsole registriert werden.
XBOX 360
Microsoft hat für die Xbox 360 zwei unterschiedliche Controller im Programm. Eine USB-Kabel-Version, sowie ein kabelloses Gegenstück. Beide Controller können auf einem herkömmlichen PC betrieben werden.
Für den kabellosen Controller ist jedoch ein Adapter nötig.
Der schnurlose hat eine Reichweite von rund 9 Metern. Des Weiteren wird dieser Controller durch Akkumulatoren oder durch herkömmliche Batterien mit Strom versorgt. Auf beiden Controllern befindet sich der Guide-Button, mit dem man Zugriff auf den Xbox Guide und somit das persönliche Profil hat, sowie der „Ring of Light“, der die Position des Controllers anzeigt. Außerdem findet sich bei beiden Varianten ein Eingang für das Headset.
Das Play & Charge Kit enthält einen Akku sowie ein Ladekabel, das an der Rückseite des kabellosen Controllers angebracht wird. Mit diesem Kabel ist es möglich, den Akku aufzuladen und währenddessen weiterzuspielen. Ist das Kabel angesteckt und die Konsole ausgeschaltet, wird der Akku dennoch weiter aufgeladen.
Sobald dieser voll aufgeladen ist, unterbricht das Netzteil automatisch den Energiefluss. Außerdem erschien das Quick Charge Kit, dass das Laden von vier Akkus gleichzeitig ermöglicht.
Hier muss der Spieler jedoch die Ladepause abwarten.
Internet:
PS3
Die PS3 bietet wie bereits die PS2 die Möglichkeit, Spiele übers Internet zu spielen, sowie Erweiterungen (Rennstrecken, Karten etc.) aus dem Internet (PS3 Store) herunterzuladen.
Dieser Dienst wird (abgesehen von den kostenpflichtigen Spieletiteln) kostenlos angeboten.
PlayStation-Spiele können mehrere hundert Megabyte, PS3-Spiele/Demos sogar mehrere Gigabyte groß sein.
Ausserdem ist es via eingebauten Browser möglich Internet Seiten mit seiner PS3 anzusteuern, um z.B. auf YouTube Videos anzuschauen etc.
Home - Plattform
Auf der Game Developers Conference 2007 wurde von Sony die Plattform „Home“ angekündigt. Dabei handelt es sich um eine virtuelle Welt, ähnlich Second Life, in der sich die Nutzer bewegen können, miteinander treffen oder auf virtuellen Marktplätzen einkaufen können. Auch besondere private Bereiche sollen angeboten werden, in denen man Musik und Bilder gemeinsam nutzen oder austauschen kann.
Die Benutzung soll in der Grundversion kostenlos sein, für besondere Erweiterungen seines Avatars, des privaten Bereichs oder für besondere Inhalte ist eine Zahlungspflicht vorgesehen.
Zur Zeit läuft ein Beta-Test mit Entwicklern und ausgewählten Nutzern. Im Lauf des Sommers startete der Beta-Test, zu dem sich dann Interessierte anmelden konnten und einem größeren Kreis zugänglich gemacht wurde.
Über den offiziellen Starttermin gibt es bislang nur vage Termine, aber vorraussichtlich soll mit der FW 2.0 auch HOME erscheinen, was nach jüngsten News Frühjahr 2008 sein soll.
XBOX 360
Der Xbox Live Marktplatz ist ein in das Gerät integrierter Service, der es dem Benutzer erlaubt, Inhalte auf seine Konsole herunterzuladen. Angeboten werden Demos und Videos von Spielen, sowie Profilbilder und Spiele für die Xbox Live Arcade. Amerikanische Benutzer haben seit Ende 2006 zusätzlich die Möglichkeit, Spielfilme herunterzuladen. Diese Dateien werden mit so genannten Microsoft Points bezahlt, dies ist eine von Microsoft eingeführte interne Verrechnungseinheit für den Service Xbox Live.
Die Punkte können per Kreditkarte oder auf einer Karte im Handel erworben werden. Ein Kauf per Lastschrift ist hier dagegen nicht möglich. Ein Punkt kostet rund 1,2 Cent. Microsoft koppelt auf diese Weise die Möglichkeit für Onlinekäufe von dem Besitz einer eigenen Kreditkarte ab und abstrahiert zugleich die Kosten für Erweiterungen.
Die Kosten für die Daten bewegen sich in einem breiten Spektrum.
Während Profilbilder nur wenige Punkte kosten, oder teilweise sogar gratis sind, muss ein Spieler für Xbox-Live-Arcade-Titel 400 bis 1200 Punkte zahlen, was etwa 5 bis 10 Euro entspricht. Die zeitlich begrenzt nutzbaren Spielfilme kosten ungefähr 10 €, während Videos und Demos immer gratis sind.
Des Weiteren wird man über Microsofts MP3-Player Zune ein Lied für 79 Punkte erwerben können.
Besonderheiten/Modifikationen:
PS3
Anders als bei den Vorgängermodellen versucht Sony, die PlayStation 3 nicht nur als Spielekonsole, sondern als vollwertigen PC-Ersatz und Abspielgerät für Blu-ray Discs zu vermarkten. Die Vielseitigkeit soll u. a. durch die zahlreichen Schnittstellen, die das Gerät z. B. internettauglich machen, und den Einsatz des Betriebssystems GNU/Linux erreicht werden.
Phil Harrison, Chef von Sony Computer Entertainment Worldwide Studios, bemerkte dazu beispielsweise:
„Die PlayStation 3 mit ihrem Betriebssystem Linux ist ein vollwertiger Computer, ein PC ist überflüssig.“
Konsolen sind in der Regel geschlossene Systeme, die Hersteller kontrollieren streng, welche Software auf der Maschine laufen kann. Dies ist integraler Bestandteil des Geschäftsmodells, um etwa einen gewissen Qualitätsstandard zu etablieren, zum Teil aber auch, um eventuelle Subventionen der Hardware über Lizenzgebühren wieder einzuspielen.
Neben den offiziellen Entwicklern gibt es stets auch Versuche von interessierten Dritten - insbesondere von der sogenannten Homebrew-Gemeinde, systemfremde Software zum Laufen zu bringen. Vergleichbares gilt für Zusatzhardware.
In der Vergangenheit bündelten oft Softwarepiraten und Homebrew-Hacker ihre Kräfte, um Zugang zu den Systemen zu erhalten. In der aktuellen 7. Konsolengeneration deutet sich jedoch ein Umbruch in der Politik der Hersteller an. Um die Zahl der Angreifer zu reduzieren, bieten die Hersteller einiger Systeme die Gelegenheit, eigene Software zum Laufen zu bringen.
Fremdentwicklungen für das Linux-System der PlayStation 3, sogenannte Homebrew-Software, will Sony, anders als Nintendo für die Spielkonsole Wii, nicht verhindern.
Mittlerweile sind mehrere Linux-Distributionen erschienen: Die Firma Terra Soft Solutions veröffentlichte schon vor dem Europastart der Konsole die Version 5.0 ihrer PowerPC-Linux-Distribution Yellow Dog Linux für die PlayStation 3; diese Linux-Distribution wird sogar offiziell von Sony unterstützt, außerdem ist auch eine Live-CD mit Debian 4.0 verfügbar.
Sie läuft ohne Festplatteninstallation, basiert auf dem Kernel 2.6.18 und bietet einen GNOME-Desktop 2.14 und den Firefox-Browser in der Version 1.5.0.7. Seit dem 7. April 2007 gibt es auch eine Ubuntuversion. Wenn die Playstation 3 unter einem alternativen Betriebssystem läuft, ist jedoch ein direkter Zugriff auf den Grafik-Prozessor nicht möglich, stattdessen wird lediglich erlaubt, in den Bildspeicher zu schreiben.
Eine Hardware-Beschleunigung ist weder in 2D, 3D noch für OpenGL möglich, was grafisch anspruchsvolle Anwendungen unter der Linux-Oberfläche verhindert. Wer grafisch aufwändigere Anwendungen oder Spiele für die Playstation 3 programmieren will, kommt nicht um ein Lizenzabkommen mit Sony Computer Entertainment herum.
Die Hardware der PlayStation 3 kann ähnlich wie ein PC aufgerüstet und z. B. mit einer größeren Festplatte ausgestattet werden. Die Systemhardware basiert auf einem von Sony Open-Platform genannten Konzept, das aus Unternehmenssicht den Zugang zu Systemkomponenten im Vergleich zu den Vorgängermodellen vereinfachen soll. Mittlerweile ist es möglich, über ein SATA-Kabel bis zu 750 GB große 3,5-Zoll-Festplatten zu betreiben.
Spezielle Platinen ermöglichen es, zwischen externen Festplatten und der internen 2,5-Zoll-Festplatte umzuschalten und bieten USB-2.0-Unterstützung, um Daten von und zu diesem Laufwerk zu kopieren.
Verteiltes Rechnen (Distributed Computing)
Bei einem Projekt namens Folding@home (FAH) wird ungenutzte Rechenleistung der PS 3 dazu verwendet, den Faltvorgang von Proteinen zu simulieren. Dadurch erhofft man sich Erkenntnisse über Krankheiten wie Alzheimer, Krebs, Chorea Huntington oder die Parkinson-Krankheit. Etwa 35.000 PlayStation 3 erbringen derzeit eine Leistung von über 1000 Billionen Berechnungen pro Sekunde (1 PetaFLOP).
Das ist mehr als die dreifache Geschwindigkeit des BlueGene/L Systems von IBM, dem weltweit schnellsten Supercomputer. Inzwischen tragen die Konsolen regelmäßig mehr als die Hälfte der gesamten Rechenleistung bei.
Außerdem macht sich das Forschungsprojekt den Grafikchip der PS3 zunutze. Dadurch wird es möglich, das Protein in Echtzeit beim simulierten Faltvorgang zu beobachten.
Allerdings werden diese Berechnungen nur durchgeführt, wenn der Folding@Home-Client auch wirklich aktiv ist und die Konsole nicht für Spiele oder Filme genutzt wird (also auch ausgeschaltet werden könnte). Eine Nutzung der Rest-CPU-Zeit im Hintergrund, wie man sie von den meisten Distributed-Computing-Projekten mit PCs kennt, findet auf der PS 3 nicht statt.
Remote Play
Bei Remote Play handelt es sich um nix anderes, als das man via
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(ob WLAN oder per
USB Verbindung) auf das PS3 XMB zugreifen kann. So ist es möglich z.B. Filme, welche man auf der PS3 hat auch auf der
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zu sehen, oder z.B. die
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als Extra bei diversen PS3 Spielen benutzen (auch wenn noch nicht so ausgereift). Allerdings bemüht sich Sony dieses Feature weiterhin auszubauen, was ja nun auf der TGS (Tokio Game Show) vorgestellt wurde. So wird es in naher Zukunft möglich sein via Remote Play seine PS3 zu steuern, um sie beispielsweise ein-/auszuschalten.
XBOX 360
Am 23. August 2007 ist nach mehrjähriger Arbeit Hackern gelungen, einen eigenen CPU-Kernel auf den Hauptprozessor aufzuspielen.
Dabei wird nicht der CPU-Key selber, sondern der Hashwert des Keys mittels Bruteforce ermittelt. Mit einem eigenen CPU-Kernel wird jede erdenkliche Software auf der Xbox 360 ausführbar.
Wodurch mittlerweile auch das Abspielen von Sicherheitskopien kein Problem mehr darstellt.
Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis Zusatzprogramme, sogenannte Homebrew die Xbox 360 in ihrer Funktion erweitern, bzw sogar komplette Betriebssysteme installiert werden können.
Dashboard
Das Dashboard (dt. Instrumententafel) ist das zentrale Element der Benutzeroberfläche. Es erscheint nach dem Starten der Konsole und lässt sich auch über den Guide-Button erreichen.
Das Dashboard besitzt vier einzelne Bereiche, auch Blades genannt. Diese Bereiche sind Xbox Live, wo der Spieler sein Profil, seine Freundesliste und seine Nachrichten verwalten kann, Spiele, wo sich der Benutzer einen Überblick über die bereits gespielten Titel und Inhalte wie Demos und Videos verschaffen kann, Medien, hier lassen Musik, Bilder und Videos verwalten, und System, wo sich diverse Einstellmöglichkeiten der Konsole finden.
Microsoft veröffentlicht regelmäßig, etwa jedes halbe Jahr, Erweiterungen für das Dashboard. So können seit kurzer Zeit auch Videos im .wmv-Format abgespielt werden.
Guide
Mit dem sogenannten Guide Button, der als eigenständiger Knopf sowohl auf dem Controller als auch auf der Fernbedienung vorhanden ist, kann ein Benutzer in jedem Spiel auf ein kleines Benutzerinterface zurückgreifen. Nach dem Drücken des Knopfes erscheint am linken Bildschirmrand ein Fenster mit dem man Zugriff auf sein spielerspezifisches Benutzerprofil mit bisherigen Erfolgen, gespielten Spielen, Nachrichten, Freundeslisten und anderen Informationen hat. Weiterhin lassen sich in diesem Menüpunkt minimale Einstellungen vornehmen und der Musik Player steuern der während des Spielens, vorher auf der
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bzw. MP3-Player abgelegte, Musik abspielt.
Über dieses Fenster besteht weiterhin die Möglichkeit direkt ins Dashboard zu wechseln ohne die
CD aus dem Laufwerk nehmen oder die Konsole bei Bedarf herunterzufahren. Das so angebotene Menü hat den Vorteil, das man das Spiel nicht beenden muss, um unkompliziert auf die unterschiedlichsten Funktionen zuzugreifen. Das Schließen des Fensters ermöglicht das Weiterführen des Spiels.
Gehäuse/Stromverbrauch
:
PS3
Abmessungen:
• Höhe: 9,8 cm
• Tiefe: 27,4 cm
• Breite: 32,5 cm
• Gewicht: ~5 kg
Stromverbrauch:
Das Netzteil ist in das System integriert und verwendet einen dreipoligen IEC-Gerätestecker an der Basis des Gehäuses. Alle aktuellen PS3-Netzteile sind als weltweit verwendbare Universalnetzteile (100V-240V/50–60 Hz) ausgelegt.
Die außen angebrachten Kennzeichnungen beziehen sich lediglich auf die jeweilige Marketingregion. Die Leistungsaufnahme des Systems liegt im Betrieb bei 150–200 Watt. Die maximale Leistungsaufnahme liegt nach Angaben von Sony bei 380 Watt.
XBOX 360
Abmessungen:
• Höhe: 7,6 cm
• Tiefe: 25,4 cm
• Breite: 30,5 cm
• Gewicht: 3.5 kg
Stromverbrauch:
Das Gerät verbraucht im ausgeschalteten Zustand 2,7 Watt, befindet sich also im Stand-by-Modus, der nur durch Ziehen des Netzsteckers unterbunden werden kann. Im eingeschalteten Zustand stieg der Zähler bereits auf rund 150 Watt und bei Spielen ging's so richtig los.
Die Höchstmarke wurde bei Project Gotham Racing 3 mit über 180 Watt gemessen.
Im DVD-Betrieb begnügte sich das Gerät mit einem Stromhunger zwischen 130 und 140 Watt. Unterm Strich verbraucht die Xbox 360 damit in etwa soviel Strom, wie derzeit gängige Pcs.
Mängel:
PS3
In einigen Bereichen der Software gibt es erhebliche Mängel. So werden verschiedene MP4-Datenformate nicht erkannt, es gibt - wie bei anderen vergleichbaren Geräten - teilweise Probleme mit dem Lesen von selbstgebrannten CDs und DVDs. Der integrierte Internetbrowser erreicht bei der Darstellungsqualität und den Download-Fähigkeiten nicht das Niveau aktueller Webbrowser wie
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,
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oder InternetExplorer.
Memory Stick /
USB Laufwerk / SD-Karten
Eine größere Anzahl von Dateien können über SD-Karte nur langsam eingelesen werden. Hilfreich ist eine vorgegebene Verzeichnis- und Datenstruktur, die diesen Vorgang beschleunigt.
Verzeichnisstruktur:
PS3
• Export
• Otheros (für die Installation anderer Betriebssysteme, z.B. Linux)
• VIDEO (unterstützt keine Unterverzeichnisse)
• PHOTO (unterstützt keine Unterverzeichnisse)
• MUSIC (unterstützt keine Unterverzeichnisse)
• GAME
• DCIM (die meisten Kameramodelle nutzen dieses Verzeichnis)
XBOX 360
Ein allgemeiner Hardwaredefekt der Konsole wird am Ring of Light oder 3 lights of death, dem Ring auf der Vorderseite, durch drei rote Leuchtdioden angezeigt
Auf Grund der, nach Aussage von Microsoft im Juni 2007, „unannehmbar hohen Anzahl von Reparaturen“ der Xbox 360 mit diesem Fehler, wurden Änderungen an der Xbox 360 vorgenommen. Außerdem wurde die Garantiezeit weltweit auf 3 Jahre bei allen betroffenen Geräten rückwirkend verlängert.
Zudem soll es eine Entschädigung für bereits bezahlte Reparaturen auf Grund dieses Fehlers geben.
Bereits 2006 hatte es eine größere Anzahl von Problemen mit der Xbox 360 gegeben, Medienberichten zu Folge lag die Ausfallsrate zu der Zeit bei 30%-50%. In den USA und Kanada hatte Microsoft darauf hin bereits im Dezember 2006 die Garantiezeit von 90 Tagen auf ein Jahr verlängert.
Überhitzung:
Das meistdiskutierte Problem, mit dem Microsoft zu kämpfen hat, ist die mögliche Überhitzung der Konsole. Aufgrund der höheren Leistung kann es, insbesondere bei unzureichender Luftzufuhr passieren, dass die Konsole durch zu hohe Wärmeentwicklung Schaden nimmt. Die hierdurch notwendige starke Ventilation der Konsole wurde wiederholt wegen der mit ihr verbundenen hohen Lautstärke kritisiert.
Medienberichten zu Folge liegt die Ursache im verwendeten bleifreien Lot, das durch die häufigen Temperaturwechsel (Betrieb vs. ausgeschalteter Zustand) bei etwa einem Drittel aller Geräte brüchig wird und somit die Kontakte verloren gehen. Bei den Reparaturen durch Microsoft wurden anfangs nur diese Kontakte wieder hergestellt, was jedoch nach einiger Zeit zu erneuten Ausfällen führte.
Inzwischen werden bei den Reparaturen zusätzliche Kühler angebracht, die über eine Heatpipe mit dem Kühler des Grafikchips verbunden sind. Grundsätzliche Besserung soll ein neues Hardware-Design der Konsole bringen (Codename Falcon), bei dem Hauptprozessor und Grafikchip von 90nm auf 65nm umgestellt werden.
Dadurch würden Stromaufnahme und damit Hitzeentwicklung reduziert werden.
Durch die sehr hohe Anzahl von notwendigen Reparaturen kommt es zu erheblichen Verzögerungen. Microsoft hat durch die Einbeziehung weiterer Partner in den Reparaturprozess reagiert.
Zerkratzte Datenträger:
Die Xbox 360 kann CDs und DVDs zerkratzen, wenn sie während des Betriebs bewegt wird. Es ist auch besser, die XBox 360 waagrecht anstatt senkrecht aufzustellen, da sie dann stabiler steht und nicht viel bewegt wird.
Mit dem Problem beschäftigt sich seit Juni 2007 auch EU-Verbraucherschutzkommissarin Meglena Kuneva, nach dem in der niederländischen TV-Show Kassa das Problem nachgewiesen wurde. Sie stellte Mircosoft darauf hin ein Ultimatum sich zu Lösungsmöglichkeiten des Problems zu äußern.
In den USA wurde im Juli 2007 Sammelklage gegen Microsoft eingereicht, da Microsoft angeblich für den Tausch von durch die XBOX 360 zerkratzten Spielen zu Unrecht eine Gebühr verlangt hat.
PAL-60-Modus:
Der Modus PAL-60 wurde implementiert, um leichter Spiele aus den USA an Europa anzupassen. Jedoch wird dabei die Auflösung verschlechtert.
Das funktioniert zwar auf der Konsole, jedoch können einige, vor allem ältere, Fernseher kein oder nur schlecht PAL-60 darstellen.
Immer mehr Spiele unterstützen jedoch nur noch diesen PAL-Modus, so dass Besitzer betroffener Fernseher zum Umstieg gezwungen sind.
Fazit:
Man kann sagen/denken was man will, aber die PS3 ist in so gut wie allen Belangen besser, auch wenn es noch nicht den Anschein macht, was sich auch bei den Verkaufszahlen wiederspiegelt.
Aber in Anbetracht dessen, dass die PS3 gerade mal ein knappes Jahr draussen ist, während Microsoft seine Konsole schon seit fast 2 Jahren vertreibet, sieht es für Sony gar nicht so schlecht aus, wenn man auch noch die letzten Meldungen gelesen/mitbekommen hat.
Zitat: *** Diverse Entwickler geben zu, dass die Xbox 360 schon zu 90% ausgenutzt ist, während die Entwickler noch nicht mal ein Bruchstück dessen, was auf der PS3 möglich ist, herausgeholt haben ***
Also, kann man jetzt schon guten Herzens behaupten, dass die PS3 der XBOX 360 den Rang 100% noch ablaufen wird und auch schon mal für künftige Spiele vorgesorgt hat.....
Weiterhin mag es zwar sein, dass sich auf der XBOX 360 schon Sicherheitskopien abspielen lassen. Aber dazu sei auch erwähnt, dass die Hackerszene schon mehr Zeit hatte.
Früher oder später wird dies auf der PS3 auch noch möglich sein, so nebenbei ist es durch eine Modifikation der PS3 schon Möglich PS2 Backups zu spielen.
Und über diverse Mängel braucht ja auch nicht weiter diskutiert zu werden, hab das ganze ja oben aufgeführt. Auch wenn Microsoft diverse Mängel schon ausgebügelt hat, denoch zweifelt man schon an Microsofts Glaubwürdikeit, warum es denn erst soweit kommen musste.
Aber was solls....viel Spass beim diskutieren und überlegen, für alle diejenigen, welche noch keine der beiden Konsolen haben sollten.
Quelle:
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