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Telekom investiert 200 Mio in ADSL2-Ausbau |
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HCL
True Jumper

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| Telekom investiert 200 Mio in ADSL2-Ausbau |
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| Zitat: |
Telekom investiert 200 Mio in ADSL2-Ausbau
Die Deutsche Telekom plant für 2006 den Ausbau des eigenen Breitbandnetzes mit ADSL2-Technologie, das Bandbreiten bis 16 MBit/s ermöglicht. So wolle man über 200 Millionen Euro für den Ausbau investieren und damit auch Gebiete erschließen die bisher auf schnelle Internetzugänge verzichten mussten. Hier mag man wohl vor allem an diejenigen mit Glasfasernetz denken, die bisher in die Röhre schauen mussten. Der Preis für die 16 MBit/s zum heimischen PC bewegt sich bei der Telekom bei 30 Euro für die Flatrate. Der Upstream zum Netz soll bei 1 Mbit/s liegen und übersteigt damit sogar zum Teil aktuelle Angebote der Konkurrenz. Wo kein DSL-Anschluss möglich ist, bietet die Telekom nun auch alternativ eine Anbindung über Satellit an, die mit einer Datenrate von 1 MBit/s lockt, der Rückkanal erfolgt jedoch technologisch bedingt über das normale Telefon entweder über ISDN oder 56K-Modem mit entsprechend niedrigen Bandbreiten. Die monatlichen Kosten für die Flatrate betragen hier rund 90 Euro, alternativ sind aber auch Surfpakete mit 30 und 90 Stunden für 30 beziehungsweise 50 Euro erhältlich.
Interessant dürfte die hohe Bandbreite wohl vor allem für das Multimedia-Angebot sein, in das die Telekom sehr massiv investiert hat.. So schickte sich die Telekom an, hochauflösendes Fernsehen über das Internet anzubieten und zum Beispiel in Kooperation mit Premiere die Bundesliga zum Preis von 50 Millionen Euro direkt über das Interne zu übertragen. Wer in den Genuss dieses Spektakels kommen möchte, wird nach letzten Informationen von Onlinekosten.de um einen VDSL-Anschluss mit 16 Mbit/s nicht herum kommen, obgleich niedrigere Bandbreiten für dieses Angebot durchaus in Frage kämen. Wie die Webseite berichtet, rechnet die Telekom bis zum Sommer mit 2,9 Millionen VDSL-fähigen Anschlüssen, tatsächlich sollen aber nur rund eine Millionen Haushalte in den Genuss der Breitbandtechnik kommen. Wenn die Telekom nun das Internet-Fernsehen an dieses Angebot knüpft, bleibt die breite Masse wohl erst einmal im Regen stehen.
Zumindest für Unterwegs dürfte mit Web'n'Walk per UMTS eine relativ breite Schichte in den Genuss von mobilem Internet und Multimedia-Angeboten kommen. Mit Bandbreiten bis zu 7 Mbit/s und rund 2100 UMTS-Basisstationen, zu denen 2006 nochmals 2400 hinzukommen sollen, sitzt man dann zwar zu Hause vor der 56K-Leitung, aber kann ja immerhin im Park mit Höchstgeschindigkeit die neuen Angebote nutzen. ;-)
Gespannt sein darf man aber noch, wie weit IPTV dieses Jahr tatsächlich noch an Bedeutung erlangen wird. Gerade dieser Bereich dürfte für Telekommunikations-Unternehmen wie die Telekom durchaus wichtig sein, um auch zukünftig gegen die drückenden Preise auf dem Markt bestehen zu können. Zudem dürfte IP-Fernsehen wohl der einzige wirkliche Schritt zum zukünftigen Multimedia-Entertainment sein, da es die einzige Technologie ist, die Fernsehen on Demand in seiner reinen Form wirklich ermöglicht. Bei allen anderen Übertragungstechniken über Satellit oder TV-Kabel fehlt es häufig am nötigen Rückkanal, um echtes interaktives Fernsehen zu realisieren.
Quelle: HardTecs4U
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07.03.2006 18:17 |
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