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  • »Thomas260581« ist der Autor dieses Themas

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Samstag, 20. Dezember 2008, 07:44

CPU-Temperatur

Hallo zusammen

Ich hab mir gestern einen neuen CPU-Kühler gekauft. In der Einbauanleitung steht drin, da? ich im BIOS die maximale CPU-Temperatur auf 65Grad setzen soll, damit der Lüfter im normalbetrieb langsamer läuft.
Ist die Temperatur nicht zu hoch? Im moment steht die Temp. auf max.50Grad und der Lüfter lauft mit 2083Umdrehungen.

Danke für die Antworten
=)Gruß Thomas =)

Blacky89

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Samstag, 20. Dezember 2008, 07:48

50 Grad bei über 2000 U/min ?(

Erscheint mir ein wenig hoch.
Ich habe mit dem Standart Kühler/Lüfter 42 Grad bei 1800 U/min.
Was für eine Kühlpaste nutzt Du denn ?



65 Grad ist nicht zuviel, da geht noch genug nach oben.

  • »Thomas260581« ist der Autor dieses Themas

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Samstag, 20. Dezember 2008, 09:19

Da hast du mich bißchen falsch verstanden. 50Grad ist die max.Temp. im BIOS. Die Temperatur von der CPU hab ich mal hier:
»Thomas260581« hat folgende Datei angehängt:
  • Zuschneiden.jpg (91,24 kB - 112 mal heruntergeladen - zuletzt: 20. März 2010, 23:42)
=)Gruß Thomas =)

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Samstag, 20. Dezember 2008, 09:30

Das ist nicht die max. Temp., sondern die Abschalt Temp.
Wenn dann deine CPU die 65 Grad erreicht schaltet der PC sich aus.
Du könntest dort auch 90-95 Grad eingeben, das halten die heutigen CPU's ohne Probleme aus.
Wenn du nicht weiter weißt, wir können helfen
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  • »Thomas260581« ist der Autor dieses Themas

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Samstag, 20. Dezember 2008, 09:35

Echt so warm? Das hätte ich jetzt nicht gedacht. wenn ich die Abschalttemperatur also jetzt höher setze müßte der CPU-Lüfter langsamer laufen richtig? Ist ein Arctic-Alpine7.
=)Gruß Thomas =)

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Samstag, 20. Dezember 2008, 10:01

Ich glaube nicht, dass die Abschalttemperatur an die Lüftersteuerung gekoppelt ist. Zudem reduzieren zu hohe Temperaturen die Lebenserwartung der CPU.

Problematisch ist auch der Ort, an dem das BIOS die Temperatur ermittelt. In den Kernen, kann sie, wie Power schon schreibt, etwas höher liegen. Die maximale Gehäuse Temperatur liegt bei den meisten CPU allerdings nur bei 60-75°C (mobile Prozessoren 95-105°C).

siehe: http://users.erols.com/chare/elec.htm
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Samstag, 20. Dezember 2008, 10:25

Ich wollte die Abschalttemperatur auch nicht bis aufs maximum ausreizen. Ich wollte so 65Grad nehmen. Denke so warm wird die unter normalen umstanden nicht oder?

Wie kann ich denn die Lüfterdrehzahl reduzieren? Oder geht das garnicht?
=)Gruß Thomas =)

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Samstag, 20. Dezember 2008, 11:04

Die Maximaltemperatur ist abhängig von der CPU. Hast du einen Intel Core 2 duo mit Conroe (E6xxx) und Allendale (E4xxx) Kern, liegt z.B. die maximale Case Temperatur bei 60,1 °C. In diesem Fall muss sich die CPU selber durch Untertakten schützen, weil die 65 °C oberhalb der Spezifikation liegt.

Wie sich die Lüfterdrehzahl reduzieren lässt, hängt vom Hersteller der Hauptpatine ab. Sowohl der Alpine 7 pro, als auch der Alpine 7 gt unterstützen eine Lüftersteuerung (über das BIOS).

Mit Tools wie Speedfan lassen sich die Lüfterdrehzahlen bei einigen Systemen reduzieren. Wenn die Drehzal des Lüfters zu stark reduziert wird, kann die Temperatur unter Volllast schnell die 65°C Marke erreichen.
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »smalltalk« (20. Dezember 2008, 11:05)


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Samstag, 20. Dezember 2008, 12:42

Ich hab nen Core 2 Duo E4500. So wie ich das in der Liste sehe ist da eine max temperatur von 73,3Grad richtig?

Dann schau ich mal ob ich im BIOS die Lüftergeschwindigkeit regeln kann. Ich muß ja nicht aufs minimum gehen. Nur etwas weniger und somit auch noch leiser. Hab immernoch Temperaturen von 30Grad und die Kiste läuft jetzt 5 1/2 stunden. denke das ist ok oder?
=)Gruß Thomas =)

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Samstag, 20. Dezember 2008, 14:06

30°C bis 40°C sind völlig in Ordnung. Entscheidend ist allerdings weniger die Temperatur im Leerlauf. Die wird, bis auf wenn der Lüfter ausfällt, selten kritische Werte erreichen (die Prozessoren takten sich im Leerlauf herunter).
Interessanter ist es, wie sich der CPU unter Last verhält.
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Samstag, 20. Dezember 2008, 19:27

Ja das werde ich auch bei gelegenheit mal testen wie hoch die Temperatur geht wenn der CPU mal richtig was tun muß.
=)Gruß Thomas =)

Vidar

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Freitag, 13. November 2009, 11:20

Hallo,

Ich habe mal eine Frage, die sich auch auf die Cpus bezieht und ihre Wärme.

Also ich besitze zur Zeit einen Q6600 mit dem AsusP5Q Pro (P45).

Ich überlege mir, ob ich mir nicht einen anderen Prozessor kaufe und zwar den Q9650 oder den Q9550.

Mich interessiert jetzt haben die Cpu's der gleichen Serie z.B. 9550,9650.
mit gleichem verbrauch, also 95w und einer gleichen größe von 45nm verschiedene Wärmeentwicklung?

Also sozusagen q9650 hat mehr Takt also auch mehr wärme gegenüber dem q9550?

Es muss ja nicht der q9650 sein, es kann ja auch der q6600 gegenüber dem q6700.

Ich muss dazu sagen, dass mir klar ist, dass ein fast gleicher cpu mit mehr watt verbrauch z.b. 130w anstatt 95w automatisch eine etwas höhere Temperatur hat.

MfG Vidar

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Samstag, 14. November 2009, 07:46

Die q9650 und q9550 haben ebenfalls eine TDP von 95 W (das gibt nicht den Energieverbrauch an, sondern wie hoch die Kühlleistung des Lüfters sein muss).

Das die TDP bei den q9x50 ebenfalls nur 95 W beträgt, liegt daran, dass sie einen neueren Core verwenden.
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Vidar

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Samstag, 14. November 2009, 13:25

So in der art habe ich das auch gemeint. Die Verlustleistung beträgt 95w.
Und das bei beiden. Aber meine Frage ist an sich nicht beantwortet worden außer einem neben Komentar.

Zu meiner FRAGE: Prodoziert ein Cpu der gleichen serie mit den gleichen werten außer einem höheren Takt mehr wärme?

Wo findet man solche daten?

Zweite frage die sich aus dem komentar von eben ergibt ist: Wie oder wo kann man den genauen oder maximalverbrauch eines cpus nachschauen?

Wenn man ihn aber auch nicht selber besitzt, also im internet?

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Samstag, 14. November 2009, 14:21

Der genaue Verbrauch einer CPU lässt sich nicht ermitteln.
Aus diesem Grund wird bei den CPU-Tests in den Magazinen häufig der Verbrauch des Gesamtsystems angegeben (es sei denn du zerlegst das Mainboard, um mit einem Multimeter die Ströme an der CPU direkt zu messen).

Die Hersteller geben für die CPU immer nur die TDP an (in den Datenblättern), die im Extremfall überschritten werden kann.

Der Maximalverbrauch lässt sich überhaupt nicht ermitteln.
Wenn die CPU mit einfacher Multiplikation unter 100 % Last betrieben wird, ist zum Beispiel der Verbrauch geringer, als wenn z.B. die CPU mit FLOAT-Operationen unter Last betrieben wird.
Weiterhin steigt der Verbrauch der CPU mit zunehmender Temperatur. Eine CPU, die mit 60°C betrieben wird verbraucht mehr Energie als eine CPU, die mit 30°C betrieben wird.

Was den Takt betrifft: innerhalb der selben Baureihe, mit dem selben Stepping und dem selben Microcode in der CPU, ist die Verlustleistung einer CPU mit einem höheren Takt ebenfalls höher. Sobald sich das Stepping ändert können selbst innerhalb einer Baureihe deutliche Unterschiede auftreten.
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Vidar

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Samstag, 14. November 2009, 18:37

Danke für die antwort.

Aber kann man nicht einen durchschnittswert für idle und 100% last so einschätzen.

Bei mir steht bei everst normale leistung 130w und maximalleistung 168w bei q6600.

Kennt man nicht so ungefähr die durchschnittswerte von z.b. q9650, q9550 oder auch einen q6600.

Wie soll man sich sonst mit gutem gewissen ein Netzteil kaufen ohne sich eins zu holen was viel zu viel hat zum beispiel.

MfG

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Samstag, 14. November 2009, 19:40

Zuerst die maximalen Werte:

Intel gibt in den Spezifikationen (http://download.intel.com/design/process…shts/318726.pdf) einen maximalen Strom von 100 A bei einer Versorgungsspannung von max. 1.44 V an.

Die Leistungsaufnahme sollte daher 144 W nicht überschreiten. Zuzüglich eines Overhead von 10% (es gibt noch Verluste auf den IO-Leitungen) würde ich ca. 160 W als (theoretische) maximale Leistungsaufnahme annehmen.

Intel schweigt sich zu den konkreten Leistungsaufnahmen aus und gibt statt dessen sehr genau die TDP an (die nur für die Kühlung von Bedeutung ist).
Dieses sind für alle CPU vom Q8200 bis Q9650 die 95 W (unabhängig vom Takt)
Intel schreibt hierzu auch: "The TDP is not the maximum power that the processor can dissipate" (S. 76 im Datenblatt)

Im IDLE Zustand gibt Intel für Extended Halt: 12 W TDP an. Auch hier keine konkreten Leistungsaufnahmen. Die tatsächliche Leistungsaufnahme dürfte wohl eher ein wenig darüber liegen (niedrige Zahlen beim TDP sind für den Verkauf förderlicher).

Zu den Werten von Everest: keine Ahnung wie die Werte ermittelt worden sind, eine Leistungsaufnahme einer CPU in Normalbetrieb anzugeben macht keinen Sinn, weil es keinen Normalbetrieb gibt.
Beispiel: ist das Tippen dieses Post Normalbetrieb ? Meine CPU hat eine Auslastung von nur ca. 4 %. Ich bin sicher, dass die Leistungsaufnahme sehr dicht beim absoluten Leerlauf liegt.
Das Spielen eines Spiels bei dem alle Kerne auf 100% liegen, ist z.B. auch kein Normalbetrieb (jedenfalls nicht bei mir ;)).
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Vidar

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Samstag, 14. November 2009, 20:02

Danke die Antwort war sehr informativ und lehrreich.

So und wenn man im allgemeinen sagen würde was der maximalwert ist. Egal ob es jetzt ein alter amd 64 3200+ (Clawhammer) oder Dualcore oder auch quadcore ist. Wie kann man so pi mal daumen den Maximal verbrauch ermitteln?

Muss ja nicht 100%ig stimmen nur so ungefähr.

MfG

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Sonntag, 15. November 2009, 12:19

Wenn es um das Worst-Case Scenario geht (inklusive Overvolting):
maximal zulässige Versorgungsspannung * maximale Stromstärke + eines Overhead

Ansonsten: TDP und je nach Vertrauen in den Hersteller einen Overhead hinzurechnen oder abziehen.

Für den AMD X2-4800+ (Toledo Core) wurde zum Beispiel eine Leistungsaufnahme unter Last von rund 70 W ermittelt. Die TDP liegt bei 110 W. Die tatsächliche Leistungsaufnahme liegt also deutlich darunter.

http://ht4u.net/index_old.php?id=1121551363,48342,ht4u.php

Das muss aber nicht bei jeder CPU so sein. Momentan ist Green-IT gefragt und die Hersteller werden eher versuchen die Werte gering aussehen zu lassen.

Wenn es um den Kauf eines Netzteils geht: Die Mainboards verbrauchen bisweilen selber Unmengen an Energie. Beispiel: ATOM-CPU mit 945gc Chipsatz : Leistungsaufnahme der CPU: ca 4 W, Leistungsaufnahme des Chipsatzes ca. 30 W (Vollast)
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Sonntag, 15. November 2009, 15:45

Was aber bei einem Markennetzteil kein Problem darstellen sollte.
Ein "vernünftiges" Netzteil erkennt was an Leistung gebraucht wird und regelt dementsprechend.

Vidar

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Sonntag, 15. November 2009, 18:38

Also einfach den TDP wert nehmen und sicherheitshalber noch etwas raufrechnen.

An sich wie soll man sonst sich einen pc zusammenstellen und dafür sich ein ordentliches netzteil holen. Aber ab jetzt weiß ich es.

Danke

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