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Überraschende Wende: Schwergewichtsweltmeister Nikolai Walujew wird nun doch gegen den ehema- ligen Champion Evander Holyfield in den Boxring steigen.

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Zürich (RPO). Tommy Brooks hatte eigentlich Recht mit seinem Kurzvortrag in der Pause nach der zehnten Runde. Der Trainer von Evander Holyfield machte seinem Schützling klar, dass er jetzt nur noch schnell auf den Beinen bleiben und den Schlägen seines Gegners Nikolai Walujew ausweichen muss. Dann habe er den Sieg in der Tasche.
Nur sechs Minuten schienen also zu fehlen zur Erfüllung des großen Traums des 46-jährigen US-Amerikaners, der im Vorfeld für sein Comeback mit Häme nur so überschüttet worden war. 360 Sekunden bis zum fünften WM-Titel. Nikolai Walujew, der 2,13 Meter große "russische Riese" aus St. Petersburg, der elf Jahre Jüngere, der absolute Favorit, er hatte seinen WBA-Gürtel gedanklich womöglich schon abgeschrieben.
Und auch in den letzten beiden Runden konnte Walujew das Ruder nicht mehr rumreißen, ein paar Jabs, zwei überstürzte Angriffe - das war's auch schon. Holyfield riss die Deckung in den richtigen Momenten hoch und ging seinem Kontrahenten aus dem Weg.
Als der Schlussgong ertönte, hätte es eigentlich nur noch ein paar Minuten dauern dürfen, ehe Holyfield zum ältesten Weltmeister aller Zeiten (George Foreman war bei seinem letzten Titelgewinn 45) gekürt wird. Aber es kam alles ganz anders, die Punktrichter machten einen Strich durch die Rechnungen des Holyfield-Clans und der 13.000 Fans im Züricher Hallenstadion.

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Original von TrAnCeLuDa[R-S.com]
Als der Schlussgong ertönte, hätte es eigentlich nur noch ein paar Minuten dauern dürfen, ehe Holyfield zum ältesten Weltmeister aller Zeiten (George Foreman war bei seinem letzten Titelgewinn 45) gekürt wird. Aber es kam alles ganz anders, die Punktrichter machten einen Strich durch die Rechnungen des Holyfield-Clans und der 13.000 Fans im Züricher Hallenstadion.
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